Jugend gestaltet Zukunft
Berufskolleg Allgemeingewerbe,
Hauswirtschaft und Sozialpädagogik


Fairer Handel - es ist noch ein langer Weg dorthin.

Als die SchülerInnen dieses Berufskollegs durch ihre Lehrerin Frau Propach von dem Projekt "Jugend gestaltet Zukunft" erfuhren, war ihnen noch nicht klar, wie umfangreich der Themenkomplex Agenda 21/ globaler Handel eigentlich ist. So kam es, dass sich die SchülerInnen dazu entschlossen, nicht nur ein Themengebiet zu untersuchen, son-dern gleich mehrere. Der Kurs teilte sich in vier Gruppen auf, welche die Themenfelder "Blumenhandel", "Pharmakonzerne", "Waffenhandel" und "Bekleidungsindustrie" be-leuchteten. Schnell stellte sich heraus, dass die für Recherchen zur Verfügung gestellte Schulstunden zur Bearbeitung der komplexen Gebiete nicht ausreichend waren. Aus diesem Grund und wegen der spannenden Ergebnisse wurde die Recherche in der Freizeit weitergeführt.

Interessant zu wissen, wonach unsere Blumen riechen.

Eine Anfrage bei einem Blumenhändler brachte beispielsweise ans Licht, dass dort nicht bekannt war, dass die meisten Schnittblumen gar nicht aus Holland, sondern aus Kolumbien und Afrika stammen. Über den holländischen Großhandel gelangen die im An-bauland mit Chemikalien zur besseren Haltbarkeit behandelten Blumen zu uns. Die Schutzmassnahmen für die Arbeiter und Arbeiterinnen werden oft gar nicht oder nur un-zureichend beachtet. Und wer hätte gedacht, dass er mit dem Strauß Blumen mehr Gift als Rosenduft verschenkt? Eine Alternative ist es, Blumen mit dem "Fower Label Pro-gramm"-Siegel zu kaufen. Das Siegel garantiert menschenwürdige Arbeitsbedingungen für die ArbeiterInnen und umweltschonende Anbaumethoden.
Leider sind diese Blumen im Handel oft nicht besonders gekennzeichnet, so dass nur aufgeklärte Verbraucher wissen, dass es eine Alternative zu konventionell gehandelten Schnittblumen gibt.

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